2026-06-11
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17-Jährige im Flussbett von Sagamihara tot aufgefunden; Polizei eröffnet Mordermittlungen

Die Leiche einer Schülerin aus der Stadt Zama wurde in einem Flussbett in der Präfektur Kanagawa entdeckt, nachdem sie das Haus verlassen hatte, um sich mit einer Bekannten zu treffen, und nie zurückkehrte.

2026-06-11·Japan·Zusammengefasst aus 3 Quellen
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Photo: Leo Wille / Unsplash · illustrative

Die japanische Polizei leitete eine Mordermittlung ein, nachdem am 11. Juni morgens die Leiche einer 17-jährigen Schülerin in einem Flussbett im Stadtteil Minami der Stadt Sagamihara in der Präfektur Kanagawa gefunden wurde. Der Fund veranlasste die örtlichen Behörden zu sofortigen Ermittlungen.

Die Ermittler bestätigten, dass die Verstorbene eine Schülerin war, die in der nahegelegenen Stadt Zama in der Präfektur Kanagawa lebte. Die Behörden gaben die Identität des Opfers nicht bekannt und offenbarten nicht, wie sie starb, mit Verweis auf die laufende Ermittlung.

Nach Berichten der Asahi Shimbun hatte das Mädchen das Haus verlassen und ihrer Familie oder denen um sie herum mitgeteilt, dass sie sich mit einer Bekannten treffen wollte. Sie verschwand anschließend, bevor ihre Leiche am Flussufer entdeckt wurde.

NHK, Japans öffentlich-rechtlicher Rundfunk, berichtete, dass die Polizei unter Mordverdacht vorging, was darauf hindeutet, dass die Ermittler nicht glauben, dass der Tod versehentlich oder selbstverursacht war. Zum Zeitpunkt der ersten Berichte waren keine Verhaftungen öffentlich bekannt gegeben worden.

Die Mainichi Shimbun präsentierte den Fall unter der Möglichkeit, dass das Opfer in ein Verbrechen verwickelt worden war, und beschrieb sie als möglicherweise „in einen Zwischenfall verwickelt" — eine Formulierung, die darauf hindeutet, dass die Ermittler prüfen, ob sie Gewalttaten erlitt, nachdem sie das Haus verlassen hatte, um sich mit der Bekannten zu treffen. Die NHK-Berichterstattung betonte die formale Darstellung unter Mordverdacht, ohne über die Umstände zu spekulieren.

Sagamihara, eine große Stadt südwestlich von Tokio, zog 2016 bereits nationale und internationale Aufmerksamkeit auf sich, als ein Messeranschlag in einer Pflegeeinrichtung 19 Opfer forderte. Das Flussbettgebiet im Stadtteil Minami, das sich entlang eines der Wasserwege der Stadt befindet, wurde zum Tatort, als Beamte die Fundstelle absperrten.

Die Behörden haben öffentlich keinen Verdächtigen oder eine Person von Interesse im Zusammenhang mit dem Tod des Mädchens genannt. Die Identität der Bekannten, die sie treffen wollte, und ob diese Person ausfindig gemacht und befragt wurde, waren in den frühen Berichten nicht offengelegt worden.

Die Polizei sollte die forensische Untersuchung des Ortes fortsetzen, während sie Hinweisen auf die Bewegungen des Opfers in den Stunden vor der Auffindung ihrer Leiche nachging. Der Fall zog erhebliche mediale Aufmerksamkeit auf sich, angesichts des Alters des Opfers und der Umstände ihres Verschwindens.