Norwegischer Teenager zeigte Schussgestik vor bewaffneter Polizei bei Ankunft in Großbritannien — Auftragsmord-Prozess erfährt
Aufnahmen von Überwachungskameras vor dem Old Bailey zeigen Johannes Natland, der Sekunden nach seiner Landung mit einer Schussimitation auf Beamte macht — während Ankläger behaupten, er sei nach Großbritannien gereist, um einen Fremden für Geld zu töten.
Ein norwegischer Teenager, dem vorgeworfen wird, im Vereinigten Königreich einen Auftragsmord ausgeführt zu haben, machte zum Zeitpunkt seiner Festnahme eine simulierte Schussgestik in Richtung bewaffneter Polizisten, wie eine Londoner Jury diese Woche erfuhr. Die Aufnahmen, die dem Gericht während der Eröffnung des Prozesses gezeigt wurden, sind Teil des Anklagevortrags gegen Johannes Natland vor dem Old Bailey.
Natland, dessen genaues Alter nicht näher angegeben wurde außer seiner Beschreibung als Teenager, wird wegen Verschwörung zum Mord angeklagt. Die Ankläger behaupten, er sei mit dem Ziel nach Großbritannien gereist, einen Fremden gegen Bezahlung zu töten — die bestimmende Anschuldigung einer Auftragsmord-Vereinbarung.
Die Verhaftungsaufnahmen, die den Geschworenen gezeigt wurden, zeigen Natland, der eine Geste macht, die das Abfeuern einer Waffe in Richtung bewaffneter Beamter nachahmt, die ihn festgenommen hatten. Keine Quelle gibt an, dass er zu diesem Zeitpunkt bewaffnet war, und die Geste scheint mit leerer Hand gemacht worden zu sein.
Die BBC News berichtete über den Fall aus Sicht des öffentlichen Interesses und konzentrierte sich auf die Gerichtsverhandlungen und die zentrale Anschuldigung der Verschwörung zum Mord, und präsentierte die Verhaftungsaufnahmen als Schlüsselbeweis vor der Jury. Sky News legte größeres Gewicht auf die theatralische Natur der Geste selbst, beschrieb sie als Vortäuschung, bewaffnete Polizisten mit einer imaginären Waffe zu schießen — eine Rahmung, die die Unverschämtheit der Tat als Narrativdetail hervorhebt.
Beiden Medienunternehmen stimmen in den grundlegenden Fakten überein: Ein norwegischer Staatsbürger, charakterisiert als Teenager, wird vor einem der prominentesten Strafgerichtshöfe Englands angeklagt, in ein Schema verwickelt zu sein, um jemanden im Vereinigten Königreich für finanzielle Belohnung zu töten. Die Identität des angeblichen beabsichtigten Opfers und die angeblich beteiligten Geldsummen wurden in den verfügbaren Berichten nicht erläutert.
Auftragsmord-Anklagen mit ausländischen Angeklagten sind in britischen Gerichten ungewöhnlich und ziehen tendenziell erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit auf sich, besonders wenn der Angeklagte jung ist. Der Old Bailey — formal das Central Criminal Court — befasst sich mit den schwerwiegendsten Strafsachen in England und Wales, und seine Auswahl für diesen Fall signalisiert das Gewicht, mit dem Behörden das angebliche Vergehen betrachten.
Das Verfahren ist im Gange und kein Urteil wurde gefällt. Kreuzverhöre von Zeugen und Präsentation weiterer Beweise werden voraussichtlich in den kommenden Tagen oder Wochen fortgesetzt, wobei die Verteidigung noch ihre vollständige Gegenposition zum Vortrag der Anklage darlegen muss.
Was aus der aktuellen Berichterstattung unklar bleibt, sind die genauen Umstände, die britische Behörden dazu führten, Natland zu identifizieren und zu verhaften, die Identität oder der Status des angeblichen beabsichtigten Opfers, und ob Mitverschwörer in Verbindung mit demselben angeblichen Plan angeklagt wurden.